Geländer und Zäune für Vorarlberger Architektur
Vorarlberg ist für seine zeitgemäße Architektur bekannt: klare Formen, Flachdächer, viel Glas und Holz. Dazu passen schlanke Stab- und Glasgeländer in Anthrazit oder ein Lamellengeländer, das sich zurückhaltend in die Fassade einfügt. Im dicht bebauten Rheintal zwischen Bregenz, Dornbirn und Feldkirch liegen die Grundstücke eng beieinander – ein blickdichter Alu-Zaun oder Lamellenzaun schafft hier Privatsphäre auf wenig Raum.
Im Bregenzerwald und im Montafon prägen dagegen traditionelle Häuser mit Holzschindeln und großen Balkonen das Bild – dort passen Geländer in Holzdekor oder mit schlichten senkrechten Stäben.
Wer Holzoptik schätzt, aber keine Pflege möchte, wählt Aluminium in Holzdekor. Einfahrtstor und Gartentür fertigen wir im selben Profil wie den Zaun.
Bei Holzfassaden achten wir darauf, dass die Befestigung des Geländers zur Konstruktion passt und die Fassade nicht mehr als nötig durchdrungen wird.
Schnee im Montafon, Föhn im Rheintal
Im Montafon, im Klostertal und im Bregenzerwald liegt im Winter viel Schnee, der seitlich gegen Zäune und Geländer drückt. Im Rheintal und Walgau kann der Föhn kräftige Böen bringen. Wir planen daher robuste Steher, ausreichend tiefe Fundamente und eine solide Verankerung. Pulverbeschichtetes Aluminium rostet nicht und verträgt Nässe und Frost ohne Nacharbeit.
In Lagen nahe dem Bodensee spielt eher die Feuchtigkeit eine Rolle – auch ihr hält pulverbeschichtetes Aluminium dauerhaft stand.
Vorarlberger Baugesetz und OIB-Richtlinie 4
Ob ein Zaun bewilligungs- oder anzeigepflichtig ist und wie hoch er sein darf, regeln das Vorarlberger Baugesetz und die Vorgaben Ihrer Gemeinde. Klären Sie das bitte vorab beim Bauamt. Für Balkon-, Terrassen- und Stiegengeländer gilt die OIB-Richtlinie 4, an deren Vorgaben wir uns bei Höhe und Öffnungsweiten halten.
Planung trotz weiter Anreise
MI-MONT sitzt in Velenje in Slowenien – Vorarlberg ist für uns das entfernteste Bundesland. Deshalb planen wir hier vor allem größere oder kombinierte Projekte und stimmen Aufmaß und Montage sorgfältig mit Ihnen ab. Fotos, Pläne und Maße, die Sie uns vorab schicken, helfen bei der Vorbereitung. Als EU-Unternehmen sorgen wir für eine rechtskonforme Rechnungslegung für Österreich; die Kommunikation läuft auf Deutsch.
Nach dem Aufmaß erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Alle Teile werden exakt nach Maß gefertigt, sodass auf der Baustelle nicht zugeschnitten werden muss – bei weiter Anreise wichtig, damit die Montage in einem Zug erfolgen kann. Wer ohnehin saniert, kann im selben Zug auch Fenster, Innentüren oder Garagentore anfragen.